Alibri Verlag

03. 11.

Rudolf Steiners langer Schatten

Buchvorstellung von Irene Wagner im Rahmen der "Linken Literaturmesse" in Nürnberg

Viele kennen die Waldorfschule, kaufen Biogemüse von Demeter oder Arzneimittel von Weleda. Sie verbinden diese mit wohlklingenden Begriffen wie "Erziehung zur Freiheit", Landwirtschaft "im Einklang mit der Natur" und "ganzheitliche Medizin". Die okkulten Hintergründe dieser "alternativen" Angebote sind hingegen den wenigsten bekannt. Doch die Wurzeln liegen in der von Steiner begründeten Anthroposophie.

Die Autorin wirft einen kritischen Blick auf die Aktivitäten der Anthroposophen und untersucht, inwieweit sich Steiners Auffassungen in der Arbeit der heutigen Konzerne und der Waldorfschule niederschlagen.

Irene Wagner, geboren 1943, unterrichtete als Lehrerin an verschiedenen Schularten, absolvierte ein Studium zur Diplom-Pädagogin und promovierte in Pädagogik. Ihre Erfahrungen mit Lernbehinderten sensibilisierten sie für soziale Zusammenhänge und führten zu der Erkenntnis, dass die ungleichen Chancen aufgrund der jeweiligen Familienverhältnisse durch unser Bildungssystem verstärkt werden. Sie engagierte sich bei der Gewerkschaft "Erziehung und Wissenschaft" und beteiligte sich ehrenamtlich an einem Projekt des Kinderschutzbundes.

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