Paradoxes Glück – Nietzsche, Camus und die Existenzphilosophie
Vortrag von Rüdiger Vaas in Ludwigsburg
»Man muss sich Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen«,
behauptete der Literatur-Nobelpreisträger Albert Camus. Und der von ihm sehr
geschätzte Philosoph Friedrich Nietzsche propagierte angesichts seiner
Überzeugung von der Ewigen Wiederkehr des Gleichen sogar, das Schicksal
insgesamt zu lieben. Wie plausibel sind solche Vorstellungen angesichts des Absurden und der Schrecknisse der Welt? Wie wurden sie entwickelt und begründet? Und was können wir daraus für unser eigenes Leben lernen … oder für unser Verhältnis zum Universum?
Rüdiger Vaas ist Philosoph und hat zahlreiche Artikel zu Nietzsche und Camus publiziert. Er ist Mitglied im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung.