© Museum für Kommunikation Berlin, Foto: Michael Ehrhart

12. 11.

»TikTok-Islamismus. Warum wir den Radikalen nicht die Jugend überlassen dürfen«

Veranstaltung des AK Polis im Rahmen der Berlin Freedom Week im Museum für Kommunikation

Der Psychologe und Extremismusexperte Ahmad Mansour spricht über islamistische Radikalisierung in sozialen Medien, stellt sein neues Buch »Haltung ohne Hass« vor und diskutiert mit Wissenschaftsautor Jürgen Neffe und dem Publikum über Prävention, die junge Menschen erreicht. Achtung: Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich (eine Teilnahme ist nur mit Anmeldebestätigung möglich)!

Islamistische Akteure haben die sozialen Medien als Rekrutierungsraum erobert. Mit professionell produzierten Kurzvideos erreichen sie auf TikTok, Instagram und YouTube Jugendliche, denen sie Identität, Zugehörigkeit und einfache Antworten versprechen. Der Psychologe und Extremismusexperte Ahmad Mansour erlebt diese Radikalisierung als tägliche Realität seiner Präventionsarbeit an Schulen, in Feeds und Foren.

In seinem neuen Buch »Haltung ohne Hass. Eine Aufforderung« (Berlin Verlag, 2026) analysiert er, wie Verschwörungserzählungen, Populismus und digitale Desinformation junge Menschen erfassen. Zugleich zeigt er anhand konkreter Beispiele, wo Prävention bereits erfolgreich funktioniert und was Eltern, Schule, Politik und Gesellschaft jetzt tun müssen. Sein Plädoyer: wieder miteinander ins Gespräch kommen, auch mit Andersdenkenden.

Im rund 90-minütigen Gespräch mit dem Wissenschaftsautor Jürgen Neffe (Moderation) stellt Mansour die zentralen Thesen seines Buches vor und öffnet die Diskussion für das Publikum.

Im Anschluss signiert der Autor sein Buch am Büchertisch.

 

Anmeldung bis 10. November 2026 auf ak-polis.de oder über das Anmeldeformular