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16. 09.

Wie viel Religion verträgt und braucht die Demokratie?

Streitgespräch zwischen Philipp Möller und Volker Andres in Heilbronn

Sinkende Mitgliederzahlen der Kirchen, wachsender religiöser Pluralismus und eine fortschreitende Säkularisierung verändern die gesellschaftliche Realität in Deutschland – und stellen das Verhältnis von Religion und Demokratie vor neue Herausforderungen. Dabei stellen sich grundlegende Fragen: Welche Bedeutung haben religiöse Werte noch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Braucht eine Demokratie ein moralisch-ethisches Fundament, das historisch auch religiös geprägt ist – oder kann sie vollständig säkular funktionieren?

Während die einen Religion weiterhin als wichtige Quelle ethischer Orientierung sehen, betonen andere die Notwendigkeit staatlicher Neutralität und verweisen auf die Risiken eines stärkeren religiösen Einflusses auf politische Entscheidungen. Wie viel Religion verträgt und braucht Demokratie also?

Diese und weitere Fragen möchten wir mit unseren Gästen Philipp Möller, Autor und Vorsitzender des Zentralrats der Konfessionsfreien, und Volker Andres, Bundesvorsitzender des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend, diskutieren – und mit Ihnen!

Gäste:

  • Volker Andres ist hauptamtlichenr Bundesvorsitzender des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend. Er ist Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken e. V. und hat langjährige Erfahrung in der Jugendbildungs- und Jugendverbandsarbeit.
  • Philipp Möller ist Vorsitzender des Zentralrats der Konfessionsfreien. Als Autor verfasste er mehrere Bücher, darunter »Gottlos glücklich« sowie seinen Erfahrungsbericht als Lehrer unter dem Titel »Isch geh Schulhof«.

Moderation: Hilke Lorenz
Redakteurin der Stuttgarter Zeitung