Prominent besetzte Veranstaltung in Berlin
In der öffentlichen Debatte bestehen oftmals erhebliche Missverständnisse über Ursachen, Erscheinungsformen und Wirkungen von Islamfeindlichkeit und Muslimenfeindlichkeit. Beide Phänomene werden häufig unscharf verwendet oder miteinander vermischt, was eine differenzierte Auseinandersetzung erschwert.
Dabei bleibt oft unbeachtet: Die größte Zahl der von Islamfeindlichkeit Betroffenen sind Musliminnen und Muslime selbst, die unter islamistischen Ideologien und Akteuren leiden – insbesondere jene, die sich für Demokratie, Gleichberechtigung und individuelle Religionsfreiheit einsetzen. Diese innerislamische Muslimenfeindlichkeit verdient größere gesellschaftliche Aufmerksamkeit.
Die Veranstaltung richtet sich an Politik, Verwaltung, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften, Wissenschaft und Bildung. Im Mittelpunkt stehen Fragen religiöser Vielfalt, individueller Glaubensfreiheit und innerislamischem Pluralismus sowie die klare Abgrenzung gegenüber Macht- und Deutungsansprüchen extremistischer Akteure.
Programm
Tugay Saraç, Projektleiter, Mernissi-de Gouges Bildungs- und Sozialwerk
Anmeldung unbedingt erforderlich (Frist: 5. März 2026):
Anmeldeformular oder per Mail an post@mdg-bildungswerk.de
| Wo: | siehe Anmeldeformular DE- Berlin |
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| Wann: | Fr 06. Mär 2026, 16:00 Einlass mit Sicherheitskontrolle |
| Veranstalter: | Mernissi-de Gouges Bildungs- und Sozialwerk, die Ibn Rushd-Goethe Moschee und der Arbeitskreis Politischer Islam (AK Polis) sekretariat@ak-polis.de (nur Info) https://www.ak-polis.de... |